SoLaWi-Ernährungsform für die gesamte Gesellschaft oder doch nur für einzelne Personen?

one for all and all for food Allgemein

Am 5.2.19 haben wir das Karlsruher Institut für Technik besucht, um uns einen Vortrag über Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) anzuhören, da wir das Thema „Ernährung in der Zukunft von allen Seiten beleuchten möchten.

SoLaWi bedeutet, dass Privatpersonen oder -haushalte nicht einzelne Lebensmittel, sondern einen landwirtschaftlichen Betrieb finanzieren, da sie besondere Anforderungen an Lebensmittel haben.
Sie verpflichten sich für ein Jahr ein Teil der SoLaWi zu sein, das heißt, dass sie sich nicht nur an den Kosten beteiligen, sondern auch Bereitschaft zeigen müssen, in Betrieb oder Organisation mitzuarbeiten.
Dafür erhalten sie in einer wöchentlichen Ausgabe ihren Anteil an den saisonalen Erzeugnissen des Betriebes.

Unseres Erachtens nach hat SoLaWi durchaus Potential für die Zukunft, allerdings nicht für die gesamte Gesellschaft, sondern eher für wohlhabendere Einzelpersonen oder Familien die bereit sind, Zeit und Aufwand in Kauf zu nehmen.
Solidarische Landwirtschaft stellt unserer Meinung nach aber keine Konkurrenz für Supermärkte da. Zum Einen wollen die meisten Menschen Lebensmittel schnell griffbereit haben und zum Anderen eine große Vielfalt an Lebensmitteln genießen, ohne sich selbst an der Produktion beteiligen zu müssen. Des Weiteren legen viele Menschen nicht so viel Wert auf Nachhaltigkeit.
Auch die globale Umsetzung einer solchen Idee stellen wir uns sehr kompliziert vor, da dies sehr viel Organisation, Fläche und Mitarbeit bedarf.

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