Industrie- und Entwicklungsländer in der Zukunft

one for all and all for food Allgemein

Entwicklungsländer sind Länder, die aufgrund von wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen einen niedrigeren Lebensstandard als andere Länder haben. Dieser Standard äußert sich in Sachen eingeschränkte Gesundheitsversorgung, Armut, niedrige Lebenserwartung, geringe Bildungsmöglichkeiten und besonders im Bereich Ernährung. Die Versorgungslage mit Nahrungsmitteln und Konsumgütern ist in Entwicklungsländern äußerst schlecht und führt zu Hunger und Unterernährung. Die Folge daraus ist häufig ein unerträglicher Tod. Rechtlich gesehen, stehen jedem Menschen pro Jahr rund 600 kg an Nahrungsmitteln oder täglich 2800 kcal zur Verfügung. Entwicklungsländer bekommen aber nicht das Versprochene sondern sind von Unterversorgung geplagt.

Im Gegensatz dazu gibt es Länder auf der Welt, die technisch und wirtschaftlich hoch entwickelt sind. Diese Länder, die eine gute und bedeutende industrielle Produktion haben, nennt man Industrieländer. Industrieländer sind im Vergleich zu Entwicklungsländern überversorgt und haben zu viel vom Guten. Sie haben also viel mehr als die armen Länder, manchmal zu viel. Es kommt also häufig dazu, dass zu viel vorhanden ist und man nicht weiß wohin mit den Lebensmittel. Folglich landen überschüssige Lebensmittel in der Mülltonne.

industrieländer

Zukünftig wird die Weltbevölkerung wachsen, das bedeutet auch, dass mehr Menschen einen steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln haben werden. Die Nahrungsmittelverteilung wird trotzdem ein Problem sein. Aktuell sind eigentlich genug Nahrungsmittel für jeden vorhanden. Aber besonders in den Entwicklungsländern wird mit dem globalen Bevölkerungswachstum der Bedarf an Lebensmitteln steigen. Besonders aufgrund dieser Länder wird die Bevölkerung größer, aber die Menschen in diesen Ländern können sich aufgrund der schlechten Bedingungen kaum etwas leisten und können somit nicht viel konsumieren. In Industrieländern ist das anders. Die Reichen bekommen immer mehr Wohlstand und geraten in Konsumgewohnheiten, die aus der Reihe tanzen.

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In 20 Jahren wird es wohl kaum passieren, dass sich wirtschaftliche Strukturen, Klima oder Bodenbeschaffenheit ändern, sodass auch Entwicklungsländer eine Chance auf angemessene Ernährung haben. Es ist also wahrscheinlich, dass diese unfaire Verteilung bestehen und es auffällige Unterschiede in Sachen Konsumgewohnheiten, Gesundheit, körperliche Entwicklung und Lebenserwartung der betroffenen Menschen der Entwicklungs-und Industrieländern geben wird.

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